Oberschlettenbach,
ein kleines Wasgaudorf, im Wandel der Zeiten.
Die Geschichte von Oberschlettenbach war eng verbunden mit der Geschichte und dem Schicksal der Burg Lindelbrunn.
Über die frühe Geschichte von Oberschlettenbach ist uns leider nicht viel bekannt oder überliefert, urkundliche und archäologische Belege liegen nicht vor. Lediglich ein Faustkeil, der im Zimmertal bei Oberschlettenbach gefunden wurde und im Museum in Speyer zu sehen ist dokumentiert, dass schon in der Jungsteinzeit hier Menschen gelebt haben. Möglicherweise deutet die Nennung als "Slettenbach" im Jahre 1068 auf den Personennamen Sleto hin, allerdings kann der Bachname auch von Sletti = Schilf, Sumpfgras, abgeleitet werden.
Da Oberschlettenbach mit Schlettenbach den älteren Namen des Erlenbach trägt, kann daraus geschlossen werden, dass das Dorf schon um die Jahrtausendwende bestand. Wahrscheinlich entstand es als Rodungsort des Klosters Blidenfeld in Klingenmünster, wohin auch spätere Rechte der Vogteiinhaber verweisen. Es ist durchaus denkbar, dass das Dorf zu den Urzugehörden der Burg Lindelbol gehört hatte, also schon im späten 12. Jahrhundert mit dieser in Verbindung stand.
Die Burg Lindelbrunn war Reichslehen und wurde wahrscheinlich erbaut von der Familie des Markwards von Annweiler in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und gehörte zu einem Ring von Burgen, den die Stauferkönige zum Schutz der Reichsburg Trifels anlegen ließen. Der älteste uns überlieferte Name für die Burg und den Berg ist Lindelbol, später Lindelborn und auch Lindelbronn.
Am 10. Mai 1274 übertrug König Rudolf von Habsburg den Brüdern Emich IV. und Friedrich III., Grafen von Leiningen, wegen ihrer Tugendhaftigkeit und Ritterlichkeit, das Lehen eines gewissen Merklin von Lindenbollen, falls dessen Sohn und rechtmäßiger Erbe vor Erreichen seiner Volljährigkeit mit Tod abgehen würde.
Dieser Fall trat ein und die Grafen von Leiningen blieben im Besitz dieser Reichsburg. Zu ihr gehörten später die Dörfer Vorderweidenthal, Oberschlettenbach, Darstein, Dimbach, Lug und Schwanheim sowie der Weiler Bärenbronn, von dem der Bärenbrunnerhof übriggeblieben ist.
Die erste belegte Erwähnung erfolgte anno 1313 als Slethebach.
Nach dem Aussterben der Herren von Lindelbol fiel die Burg mit seinen vorgenannten Dorfschaften in der Leiningischen Teilung 1317/1318 in das Los Joffrieds, des Begründers der Linie Leiningen-Hardenburg. 1313 wurde Slethebach als "Zubehör" genannt, die nächste Nennung fällt in das Jahr 1386, in der das Dorf zwischen Leiningen-Hardenburg und Zweibrücken-Bitsch aufgeteilt wurde.
In diesen Jahrzehnten kam auch noch die Kurpfalz in den Besitz von Teilen der Burg und der Herrschaft. Teile der Herrschaft wurden in den kommenden Jahrzehnten immer wieder weiterverpfändet. Letztendlich finden wir die Herren von Rietburg, die Sickinger, die Herren von Kropsburg, von Mühlhofen, von Daun-Oberstein und Hunolsheim.
Die nächste Nennung des Dorfes im Jahr 1428 fällt in die Zeit der Ganerbschaft.
Nach der Zerstörung der Burg im Bauernkrieg 1525 befand sich Oberschlettenbach im Besitz der Grafen von Leiningen-Hardenburg-Dagsburg und der Grafen von Zweibrücken-Bitsch. Die Burg Lindelbrunn, oder wie sie sie damals nannten, das Schloss, wurde danach nicht mehr aufgebaut und liegt seither in Trümmern. Von den herabrollenden Mauersteinen wurde später am Fuß des Bergkegels der Lindelbrunner Hof errichtet.
Im Jahr 1570 wurde die Reformation eingeführt, und die Einwohner gehörten zur lutherischen Konfession.
Ab 1606 wurde Lindelbrunn zu einem eigenem Amt, allerdings wurde es von der Falkenburg aus durch die Grafen von Leiningen-Hardenburg-Dagsburg auf Falkenburg, später durch Leiningen-Hardenburg-Dagsburg-Falkenburg in Heidesheim verwaltet. Ihm waren vor allem Pfarramt, Forstamt und Gerichtsbarkeit unterstellt. 1680 wurde nach der Zerstörung der Falkenburg der Verwaltungssitz der Herrschaften Falkenburg mit der leiningigschen Vogtei Annweiler zusammengelegt.
Not, Elend und Tod brachte der 30-jährige Krieg, vor allem die Jahren 1635 - 1648.
Infolge der mehrfachen Belagerung der Stadt Landau in den Jahren
1702 - 1713 musste auch die Bevölkerung der umliegenden Dörfer erneut Unsagbares an Not und Leid ertragen. 1720 ist erstmalig der Kartoffelanbau nachweisbar, 1740 ging man von der Zelgenwirtschaft des Dreifeldersystems ab und zu extensiver Landwirtschaft über.
Um 1733 stand in unserer Ortsmitte noch die ehemalige und bereits baufällige St. Marienkapelle. Sie wurde schon um 1530 als "muttergottes-capell" erwähnt und war lutherisch wie das Dorf. In ihr fanden mittwochs, samstags und sonntags und an allen Feiertagen Gottesdienste statt. Die baufällige Kapelle war um 1750 aus dem Dorfbild verschwunden.
1774 fiel das Dorf an die Hauptlinie Leiningen-Hardenburg zurück.
1787 bildete die ehemalige Herrschaft Lindelbrunn eine eigene Schultheißerei mit den Dörfern Darstein, Dimbach, Vorderweidenthal und Oberschlettenbach, das als Hauptort bezeichnet wird.
Mit der Französischen Revolution 1789 erfolgte die Besetzung der Herrschaft durch die Franzosen im Jahr 1793. Am 1. November 1793 rückten die Preußen im Ort ein und wurden im Frühjahr 1794 von den Franzosen wieder verdrängt. In dieser Zeit wurde die Preußenschanze am Rödelstein errichtet. 1793 kam für alle die Glaubensfreiheit und die Zivilehe wurde eingeführt. Im Plünderungswinter 1793/94 hatten die Bewohner unserer Region durch die Unterhaltung der Truppen und systematische Ausbeutung wiederum unsagbares Leid und Grausamkeiten zu ertragen.
Die Auswirkungen der französischen Revolution nach 1789 brachten unserem Dorf viele Freiheiten und Selbständigkeiten, sie zogen aber auch viel Not und Elend nach sich. Die Gesellschafts- und Besitzstruktur wurde total geändert. Im Verlauf der Revolution wurden hier die Grund- und Leibherrschaft, die herrschaftliche Gerichtsbarkeit, der Zehnt und die Frondienste abgeschafft.
Ab 1801 bilden die vier Lindelbrunndörfer Oberschlettenbach, Vorderweidenthal, Darstein und Dimbach eine Mairie, zu deutsch "Bürgermeisterei", mit Sitz in Vorderweidenthal, ab 1806 in Oberschlettenbach und wurden Teil des Departements Donnersberg, Kanton Annweiler, Arrondissement Zweibrücken. Von nun an wählten die Bürger ihren Bürgermeister oder Maire selbst. Der erste frei gewählte Maire war Johann Adam Stoffel und sein Amtssitz befand sich in Oberschlettenbach.
Die Einwohnerzahl ist damals von 149 Einwohnern im Jahr 1802 sprunghaft angestiegen und Oberschlettenbach zählte im Jahr 1816 bereits 232 Einwohner. Die Gesamtfläche der Gemarkung betrug damals wie heute 458 Hektar und wurde 1842 kartiert.
Durch den Münchener Vertrag von 1816 wurde die Pfalz bayrisch. Dadurch endete die leiningische Herrschaft Lindelbrunn, die Pfalz wurde zum bayrischen Rheinkreis.
Im 18. und 19. Jahrhundert verließen überaus viele Oberschlettenbacher aus Not und sozialer Bedrängnis ihre Heimat und gingen nach Nordamerika und einige sogar nach Russland. Die in Amerika Ansässigen hielten intensive Verbindung zur Heimat. Einige der Auswanderer brachten es in der neuen Heimat zu Wohlstand und Ansehen, wie viele den frühen Tod in der weiten Prärie fanden, bleibt unserer Phantasie überlassen.
Auf einem alten Ortsplan von 1870 finden wir bereits das Gemeindehaus "auf dem Berg" in seinem heutigen Grundriss. Der Überlieferung nach war damals bereits die Amtsstube und das Türmchen mit der Gemeindeuhr darin untergebracht und daneben befand sich das Spritzenhaus. Am 25. August 1908 brannte das Gemeindehaus mit Spritzenhaus vollständig nieder und wurde neu errichtet, so wie es seither auf dem Berg thront.
Seit dem 29. August 1909 erschallen vom Turm des Gemeindehauses die gemeindeeigenen Glocken über den Ort, riefen früher zum Schulbeginn, künden noch heute um 11 Uhr die herannahende Mittagszeit an und mahnen zum Feierabend. Ihr Klang ruft und führt die Menschen zum Gottesdienst und begleitet sie zu ihrer letzten Ruhestätte. Die Beschlagnahmung einer Glocke anno 1917 zu Kriegszwecken weckte bei den Ausgewanderten in Amerika wehmütige Gefühle. Dank einer Geldsammlung in der neuen Heimat konnte schon im Jahr 1922 die Glockenweihe der neuen zweiten Glocke gefeiert werden. Die sogenannte Amerikaglocke trägt die Inschrift: "Friede sei ihr erst Geläut, Philippine Funck, Amerika, 1922".
Infolge der Stiftung einer dritten Glocke, der Freiheitsglocke im Jahr 1990, durch die in Amerika lebenden Töchter unseres ehemaligen Vereinschronisten Richard Kalkofen ist das Geläute nun vollständig und klingt harmonisch.
Groß war damals die Freude über die dritte Glocke, sodass die Kosten für den Umbau des Glockenstuhls und die Montage der Glocke überwiegend durch Spenden der Dorfbevölkerung aufgebracht wurden. Bei der Gestaltung und Ausrichtung des Glockenfestes hat der
MGV (Männergesangverein) maßgeblich mitgewirkt und hat den Festakt musikalisch umrahmt.
Den Menschen war es in früheren Zeiten selten vergönnt, in Frieden ihr Tagwerk zu verrichten. In den Kriegsjahren 1914 - 1918 verloren Tausende junger Männer auf den berüchtigten Schlachtfeldern der Somme, vor Verdun oder in Flandern ihr Leben.
Aber das Leben ging trotzdem weiter. Die Menschen hatten auch damals schon das Bedürfnis zum Singen und zum geselligen Beisammensein.
Und damit war der Grundstein gelegt für unser heutiges Vereinsjubiläum. Obwohl auch damals die Zeiten nicht rosig waren, haben nicht alle resigniert und den Kopf in den Sand gesteckt. Erfreulicherweise hat es damals bereits Menschen mit Weitblick gegeben, die den Schritt nach vorn gewagt haben. Bereits 1881 existierte in Oberschlettenbach, wie in der Vereinschronik ausführlich geschildert, ein Männergesangverein mit 16 Sängern.
Am 26. August des Jahres 1927 kam das elektrische Licht nach Oberschlettenbach und heute ist es selbstverständlich, dass wir mit einem Tastendruck jeden Raum taghell erleuchten können. Ein Leben ohne Radio, ohne Kühlschrank und ohne Computer ist unvorstellbar. Dieses Ereignis haben die Oberschlettenbacher 60 Jahre später zum Anlass genommen, um auf dem Dorfplatz ein Lichtfest zu feiern.
Im abendlichen Lichterglanz und durch Illumination der Fachwerkhäuser erlebten wir unser reizvolles Lindelbrunndorf, wie es bisher noch keiner gesehen hatte.
Die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ging auch an unserem kleinen Heimatort nicht spurlos vorüber. Wenn auch der Ort selbst und die Gebäude den Krieg weitestgehend unbeschadet überstanden haben, so wurden doch in die Herzen der Hinterbliebenen tiefe Wunden gerissen. Fast jede Familie hatte einen oder mehrere Tote zu beklagen.
Die Gedenktafeln mit den Portraits und das Ehrenmal mit den Namen der Gefallenen und Vermissten zeugen noch heute vom Schmerz der Angehörigen und mahnen zum Frieden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Kapitulation kam eine Zeit der Ungewissheit und der Ratlosigkeit, die glücklicherweise nur von kurzer Dauer war. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 und der Währungsreform 1948 ging es weiter und es begannen die Wirtschaftswunderjahre.
Unter der Regie des Ortsbürgermeisters Ferdinand Stoffel erfolgte der Bau der Wasserleitung und des Wasserreservoirs auf dem Michelsbühl.
Bis zum Jahr 1965 floss rechts und links der unbefestigten Straßen ein kleiner Bach, der das Wasser der vielen Quellen und auch das Abwasser zum Erlenbach führte. Mit dem Bau der Ortskanalisation und dem anschließenden Straßenbau hatte auch Oberschlettenbach den Wandel in die Neuzeit vollzogen.
In den 60er und 70er Jahren veränderte sich unser Dorfbild nochmals ganz entschieden. Viele hauptberuflich tätige Landwirte gaben einen Teil ihrer Landwirtschaft auf und wurden zu sogenannten Feierabendbauern. Die neuen Berufe der früheren Landwirte veränderten auch die Lebensgewohnheiten und den Tagesablauf der Menschen. Die Zeit, als noch Kuh- und Pferdefuhrwerke über die Ortsstraßen zogen, ist längst vorbei. Die Felder liegen brach und werden erfreulicherweise zur Heugewinnung genutzt, während die rein landwirtschaftlich genutzten Flächen von Jahr zu Jahr kleiner werden.
Oberschlettenbach hatte schon früh eine Schule und bereits 1832 wurde in der Ortsmitte ein neues Schulhaus im französischen Baustil errichtet, welches heute in Privatbesitz als Wohnraum genutzt wird. Um den Schülern und dem Lehrer einen zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen, wurde 1956/57 ein neues Schulhaus im Glimborn errichtet.
Dieses war damals der Stolz der Oberschlettenbacher. Aber die Freude währte leider nur bis zum Jahr 1965. Infolge der Schulreform wurde die kleine Dorfschule geschlossen, die Hauptschüler gingen nach Bad Bergzabern, die Grundschüler zogen um nach Vorderweidenthal, wo ihr Bleiben auch nur von kurzer Dauer war. Heute besuchen unsere Schüler das Schulzentrum in Bad Bergzabern und die Kleinsten den Kindergarten in Vorderweidenthal und finden so schon früh Freunde außerhalb der Ortsgrenzen. Das stillgelegte Schulhaus sahen in den Jahren 66/67 viele als Fehlinvestition, bis der Männergesangverein ab 1968 im leeren Schulsaal seine Chorproben abhielt. Zuerst wurden nur kleine Feste darin gefeiert und schon bald wurde der Platzmangel durch ein provisorisch angebautes Festzelt beseitigt. In den Jahren 75/76 fassten die Gemeindeväter den weitreichenden und bedeutsamen Beschluss zum Bau der Lindelbrunnhalle und im Jahr 1979 erfolgte der erste Spatenstich.
In den Jahren 79, 80 und 81 verbrachten viele Bürger und Sänger ihre freien Stunden auf der Baustelle im Glimborn. Auf einer Holztafel im Flur der Lindelbrunnhalle sind die Namen der Helfer und Spender aufgeführt als Zeichen des Dankes und der Anerkennung.
Durch Engagement , Fleiß und Spendenfreudigkeit der Bürger entstand in vielen freiwilligen Arbeitsstunden eine Kultur- und Begegnungsstätte für alle Oberschlettenbacher und eine Heimstatt für die örtlichen Vereine. Neben Festlichkeiten jedweder Art fanden auch schon viele Familienfeste statt und die Oberschlettenbacher und ihre Gäste haben viele gemütliche Stunden in der Lindelbrunnhalle verbracht. Im kleinen Saal diskutiert der Gemeinderat und fasst darin seine Beschlüsse. In Ermangelung einer Kirche versammeln sich im großen Saal im vierwöchigen Turnus und an den Feiertagen die Gläubigen zum Gebet und immer öfters begleiten wir von dort aus unsere Verstorbenen zu ihrer letzten Ruhestätte. Somit hat unsere Lindelbrunnhalle einen multifunktionalen Charakter.
Die Bankgruppe unter der prachtvollen Linde auf dem 2003 errichteten Lindelbrunnplatz lädt die Wanderer zur Rast und zum Verweilen ein.
Mit der Erschließung des Baugeländes im Adelsthal Ende der siebziger Jahre kam auch die Forderung der Fachbehörden, zusätzlich einen Regenwasserkanal zu verlegen und den Schmutzwasserkanal an die Kläranlage in Vorderweidenthal anzuschließen. Es folgten harte und lange Diskussionen, ob es sinnvoll sei, die noch intakten Ortsstraßen aufzureißen und einen zweiten Kanal zu verlegen. Die Einsicht, dass es nicht sinnvoll ist, sauberes Quellwasser durch Schmutzwasser zu verunreinigen und anschließend wieder mit großem Aufwand zu klären, erleichterte den Entschluss zum erneuten Kanalbau. Der daran anschließende Ausbau der Ortsstraßen in den Jahren 90 bis 95 belastete die Geldbörsen der Bürger erneut und schmerzlich. Aber mittlerweile können wir mit Stolz auf das Erreichte zurück und mit Zuversicht nach vorne blicken.
Wenn der Tourismus bei uns auch noch in den Kinderschuhen steckt, so liegt darin doch ein Stück Zukunft unserer kleinen Wasgaugemeinde, die umrahmt ist von einer herrlichen Waldlandschaft inmitten einer geschichtsträchtigen Region im Herzen Europas. Kilometerlange Waldwege laden zum Wandern ein und in den zahlreichen umliegenden Gaststätten und Wanderheimen ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ob unser Klima und unser Wasser jugenderhaltend und heilbringend wirken, ist zwar nicht bewiesen, auf einer Holztafel am Dorfbrunnen lesen wir allerdings:

"Wer täglich einen Schoppen schafft, hat hundert Jahre Manneskraft, nur wenn er nicht schon früher stirbt und sich somit den Spass verdirbt".
Viele Burgruinen und Sehenswürdigkeiten im näheren und weiteren Umkreis laden zum Besichtigen ein, einige davon sind gemütlich zu Fuß zu erreichen. In der nahegelegenen Südpfalztherme in Bad Bergzabern findet der müde Körper Ruhe und Erholung und der Geist Entspannung vom Stress des Alltags. Der Urlauber findet bei uns an der Südlichen Weinstraße und im nahen Elsass ein reichhaltiges Freizeitangebot und die Küchen und Keller der Gastronomen sind gefüllt mit Pfälzer Köstlichkeiten. Wer den Höhepunkt der Pfälzer Speisekarte, den Saumagen nicht genossen hat, der hat das schönste und köstlichste, was einen Pfalzurlaub ausmacht, versäumt.
Mit der seit 1993 bestehenden Gemeindepartnerschaft zwischen Oberschlettenbach und Geiswiller im Elsass trägt auch die kleinste Gemeinde im Kreis Südliche Weinstraße zur Völkerverständigung bei. Und auch hier haben die Sänger wieder maßgeblich zum Gelingen der Jumelage beigetragen.
Es erfüllt das Herz eines jeden vernünftigen Menschen mit Freude, dass sich heute niemand mehr vorstellen kann, dass sich Pfälzer und Elsässer, Deutsche und Franzosen und mittlerweile Europäer gegenseitig bekriegen.
Möge es uns vergönnt sein, dass wir unser Leben im Blickfeld der Burg Lindelbrunn und am Ursprung des Erlenbach weiterhin in Frieden, Freiheit und Wohlstand genießen dürfen.
© Autor: Walter Hunsicker
Top
|